Piccolo Hotel
Via Montecristo, 7 - 58043
Castiglione della Pescaia (GR)
Tel. 0564.937081 - Fax0564.932566
Cell
. 338.8625775
Num. invernale 050.563135

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Castiglione della Pescaia
Castiglione della Pescaia ist eine alte Ansiedlung am Meer zwischen Punta Ala und Marina di Grosseto, wobei die Altstadt den Eindruck eines zum Tyrrhenischen Meer gelegenen Balkons erweckt. Vom Hafen aus finden täglich Ausflüge zu den Inseln des Toskanischen Archipels statt. Castiglione kann auf sehr alte Ursprünge zurückblicken: die ersten Spuren der Besiedlung dieses Gebietes datieren von vor 60.000 Jahren, wobei die erste urbane Siedlung sich in Vetulonia befand, der antiken Stadt, die die Etrusker in der Nähe des heute verschwundenen Prile-Sees gründeten. Von den Römern wurde andererseits das Dorf Salebrone gegründet, das für sein mildes Klima, den für seinen Fischreichtum bekannten See und die Umgebung mit großem Wildbestand berühmt ist. Nach dem Fall des Römischen Reiches und dem Einfall der Barbaren wurde Castiglione von Otto dem Ersten von Sachsen, dem deutschen Kaiser, Pisa übergeben. Pisa nutzte jedoch nur den Reichtum aus und kümmerte sich nicht um die Versandung des Hafens und des Sees Prile. Das Gebiet versumpfte so mit der Zeit und wurde zur Brutstätte für Malaria.
Diaccia Botrona
Um zum Naturreservat zu gelangen, muss man der Ausschilderung für die Isola Clodia und Casa Rossa folgen. Die Landschaft ist sehr beeindruckend und weist eine reiche Vogelwelt auf. Im Innern des Parks (Eintritt frei) findet man weiße und rote Reiher, Enten, Sumpffalken und den Stelzenläufer (Cavaliere d’Italia).
Parco della Maremma
Der in 1975 gegründete Regionale Naturpark der Maremma ist trotz seiner geringen Ausdehnung (ca. 10.000 ha) und seiner erst kurzen Zeit des Bestehens ein Anziehungspunkt für eine immer wachsende Zahl von Besuchern geworden. In 1993 wurde dem Parco della Maremma vom Europarat die Auszeichnung „Europäischer Park“ verliehen. Der Besuch des Parks stellt sicherlich ein angenehmes und lehrreiches Erlebnis dar. Man sollte sich jedoch darüber klar sein, dass ein einziger Besuch evtl. die hochgesteckten eigenen Erwartungen enttäuschen könnte, da in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit nicht alle gebotenen Möglichkeiten genutzt werden können. Man muss wissen, dass es sich hier nicht um einen Zoo handelt, die Tiere sind frei und nicht immer gerade zu jedem Besuch in Sichtweite. Der Besuch des Parks ist nur zu Fuß möglich. Es gibt zwei Zugänge zu den Wegen: Alberese und Talamone. Der Eintritt zu den Wegen, die von Alberese aus führen (Beschreibung folgt) ist normalerweise mittwochs, samstags, sonntags und an Festtagen möglich. Es ist jedoch ratsam, sich hinsichtlich der Eintrittszeiten und der Besuchsmodalitäten an das Besucherzentrum des Parks zu wenden .
San Galgano
Dieses Gebiet, bestehend aus dem Eremo oder der Rotonda di Montesiepi und den Ruinen der großen Abtei von Circestense di San Galgano, ist eines der beeindruckendsten der Toskana. In der Rotonda di Montesiepi befindet sich, in einer Felsspalte steckend, das Schwert von San Galgano. Errichtet zwischen 1182 und 1185 über der Hütte auf dem Hügel, in der San Galgano seine letzten Lebensjahre verbrachte und genau dort, wo sein Schwert in der Felsspalte steckt, war die Rotonda di Montesiepi ursprünglich das Grab des Heiligen. Nördlich von seinem Schwert wurde er begraben, als ob er durch die Eingangstür Chiusdino sehen wollte. Um 1224 wurde mit dem Bau der großen Abtei im Tal begonnen. Die Bauarbeiten dauerten bis 1268, bis die Einweihung offiziell vom Bischof von Volterra, Alberto Solari, stattfand. Es folgen 100 Jahre großer Prachtentfaltung bis 1364, auf welche der langsame Verfall folgt, der von unglücklichen Unternehmungen der Komturei bedingt war. Ein Grund dafür war unter anderem, dass in 1550 der Bischof Girolamo Vitelli das Schutzblei des Daches verkaufte, nachdem bereits Kunstgegenstände und andere wertvolle Dinge verkauft worden waren. Trotz verschiedener Versuche, das Konvent Ende 1789 wieder zu restaurieren, nachdem die Rotonda di Montesiepi in Pieve errichtet wurde, wurde die Abtei entweiht und endgültig dem Verfall überlassen. Während die Rotonda di Montesiepi uns mit ihrem Schwert im Stein zur Legende des Königs Artur zurückführt; hält die große Abtei mit ihrer heiligen Geometrie andere Überraschungen für uns bereit: “Musikalische" in Form der natürlichen Diatonik, sowie „Ägyptische“ in Form der Ähnlichkeit mit den im alten Ägypten angewendeten geometrischen Codes. Möglicherweise wussten die braven Zisterzienser-Mönche von San Roberto di Molesme und von San Bernardo die Chiaravalle mehr als sie uns schriftlich hinterlassen haben.
Vetulonia
Vetulonia ist eine antike Stadt der Etrusker, welche Rom die Liktoren-Symbole Rutenbündel und Axt gab. Vetulonia befand sich auf dem Höhepunkt seines Glanzes zwischen dem VII und dem VI Jh. v. Ch. und hat noch viele Erinnerungen an seine alte Macht bewahrt. Nach der glanzvollen etruskischen Periode verfällt Vetulonia. In 1181 wird das Schloss von Colonna errichtet, bedingt durch die Notwendigkeit, zum Schutz der Bevölkerung Befestigungen zu errichten. Von den imposanten etruskischen Zyklopenmauern sind einige Erinnerungsstücke übrig geblieben, und in der unmittelbaren Umgebung des Dorfes befindet sich die etruskische Nekropole. Unter den Grabstätten, die man besichtigen kann, sind besonders die Gräber des Diavolino und der Pietrera, zu erwähnen, die sich auf der Straße nach Buriano befinden. Im Dorf wird man ein archäologisches Museum mit bemerkenswerten Ausstellungsstücken besichtigen können, sobald die letzten Restaurierungsarbeiten abgeschlossen sein werden. Von den sacht abfallenden Hügeln bietet sich ein eindrucksvolles Panorama dar.
Tirli
Tirli liegt eingebettet zwischen Steineichen und Kastanien und bietet durch seine Lage, 450 m über dem Meeresspiegel und durch die Meeresluft, ein außergewöhnliches Klima. Die ersten Ansiedlungen sind auf die Anwesenheit von Holzfällern und Hirten zurückzuführen, und die Tradition des Holzfällens ist heute noch sehr verbreitet unter den Anwohnern. Beeindruckend durch seine Gässchen, wird das Dorf von einer Klosterfestung beherrscht, welche um 1500 von Augustiner-Mönchen gebaut wurde. Hierhin flüchtete die Bevölkerung, um den Angriffen der Sarazener-Piraten zu entgehen.
Buriano
Das von einem Schloss überragte Dorf ist antiken Ursprungs, möglicherweise römisch, wobei andere Quellen longobardischen Ursprung zugrunde legen. Seine Glanzzeit erlebte es in den ersten drei Jahrhunderten dieses Jahrtausends. Die romanische Kirche weist einen eingebauten Glockenturm auf und besitzt eine Reliquie von San Guglielmo, der Schutz im „Romitorio“ fand. Jeden zweiten Sonntag nach Ostern findet eine Prozession zu Ehren von San Guglielmo statt, die von Buriano ausgeht und durch den Wald bis nach Romitorio führt. Bei dieser Gelegenheit wird vom Bauernhof „La Badiola“ die „Pianeta“ getragen. Hierbei handelt es sich um einen mit Gold bestickten Stoff, der von der Großherzogin von Toskana, Maria Antonietta, im Gedenken an ihren Sturz von einem Pferd, gestiftet wurde.
Nelle vicinanze…
Massa Marittima
Antike Stadt auf einem Hügel 380 m über dem Meeresspiegel, ca. 15 km vom Golfo del Sole entfernt. Berühmt für ihre Silber- und Kupferminen, die bis zum Ende 1300 abgebaut wurden und dann von 1830 bis 1970 wieder zum Einsatz kamen, hat die Stadt noch immer ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt. Das Armbrustturnier, ein Wettbewerb der Armbrustschützen der verschiedenen Stadtviertel, ist eine historische Gedenkveranstaltung.
Grosseto
Festungsstadt an der Straße zwischen Rom und Pisa, welche in 1138 Bischofsstadt wurde und dadurch in der Maremma an Bedeutung gewann. Später ging die Stadt an die Aldobrandeschi, wurde dann von Siena erobert und in 1559 von den Medici übernommen. Während der folgenden zwei Jahrhunderte erfolgten verschiedene Trockenlegungen